• Bei dem Hoffa-Kastert-Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung, die im Corpus adiposum infrapatellaris (Hoffa-Fettkörper) auftreten kann. Der Hoffa-Fettkörper ist ein Fettkörper, der sich im Kniegelenk befindet und zugleich als Polsterung und Verschiebeschicht dient. Der Name des Syndroms geht auf den Chirurgen Albert Hoffa zurück.

  • Kommt es durch Gewalt von außen zu einem Kniebinnenschaden, kann der Fettkörper entzündlich mitreagieren und sich vergrößern, man spricht von einer Fettkörperhypertrophie. Dies kann zu einer Bewegungseinschränkung im Kniegelenk mit Spannungsgefühl führen.

  • Therapeutisch muss der initiale Kniebinnenschaden behoben werden, was meistens operativ geschieht. Nach Beseitigung des Schadens bildet sich die Hypertrophie des Fettkörpers gewöhnlich wieder zurück. Nur in Einzelfällen wird eine teilweise Entfernung des Fettkörpers notwendig, z.B. wenn sich Zotten im Kniegelenk eingeklemmt haben.

Verlag: medexo
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